PDC 2009, Tag 2: Zusammenfassung

Von Mario Meir-Huber Autor Feed 19. November 2009 08:04
Die wichtigsten Neuvorstellungen des 2. Tages wurden bereits von Max vorgestellt. Im letzten Teil der Keynote ging es noch um MOSS. Hierbei wurde demonstriert wie man mit Silverlight, Office SharePoint Server und SQL Azure tolle Applikationen machen kann. Nach der Keynote musste ich dann leider feststellen das sämtliche Office-Development Sessions gecancelt wurden. Ich machte mich dann auf zur Silverlight 4 Session. Hier wurden die Features, welche Scott Guthrie bereits in der Keynote vorgestellt hatte nochmal wesentlich genauer demonstriert. Ganz interessant sieht die Mikrofon/Webcam Unterstützung, direkter FileDrag und ein HTML-Steuerelement aus. Die LunchSessions habe ich für den neuen Laptop geopfert. Der musste natürlich auch begutachtet werden :). Multitouch funktioniert sehr gut und das Gerät macht so auch einen sehr tollen Eindruck. In der nächsten Session war dann wieder Windows Azure an der Reihe. Hierbei stellte Steve Marx erweiterte Patterns vor. Am Nachmittag ging es dann auch wieder mit Windows Azure weiter. Zuerst kam Azure Table und Queue Deep Dive, wo die Architektur jener genauer erklärt wurde. Ein besonderer Fokus lag hier auf die Verteilung. Hierbei wurden auch Tipps zu den PartitionKeys gegeben. Die letzte Session des Tages war dann über Windows Azure SLA’s und Pricing. Dies war zwar keine technische Session aber nicht minder Interessant. Vor allem wurde das Thema Pricing sehr detailliert erklärt. Microsoft stellt nun auch einen Kalkulator zur Verfügung, welcher die möglichen Einsparrungen aufzeigt. Mehr zu diesem Thema wird in einem späteren Blogpost kommen.

PDC 2009 - Max & Mario in Windows Azure…

Von Mario Szpuszta Autor Feed 18. November 2009 23:07
Auf der PDC in der Expo-Hall ist ein Container zur Schau gestellt, wie er auch in Microsoft’s neuestem Data Center als Deployment-Einheit von Maschinen für Windows Azure verwendet wird. Max und ich haben uns diesen Container mal genauer angesehen. Ist schon faszinierend... in einem derartigen “Deployment-Format” wäre ein Deployment für Home-Server auch nett:)

Live aus L.A: Windows 7 Laptop für alle Teilnehmer, Silverlight 4 Beta released

Von Max Knor Autor Feed 18. November 2009 20:20
Am zweiten Tag der PDC in Los Angeles gab es wieder eine Keynote. Das frühe Aufstehen (Beginn um 8:30) hat sich allerdings ausgezahlt: Teil 1: Windows 7 – Steven Sinofsky: Den Beginn der Keynote machte Steven Sinofsky, Vice President für Windows. Er erzählte über den Enstehungsprozess und über User Experience Studien: Dabei Testen normale Benutzer mögliche neue Features im UI von Windows und geben ihr Feedback dazu ab: Auf diese Weise sind z.B. die neuen Shortcuts (Win+Left,Win+Right,..) sowie das automatische Window-Docking entstanden. Danach sprach Sinofsky über neue Features in Windows 7 für Developer, wie Direct X 11, Unterstützung für externe Video Encoding Hardware, Touch API und andere. Um Hardware Hersteller besser zu verstehen, hat das Windows Team gemeinsam mit Acer einen PC gebaut, der alle neuen Windows Funktionen (Location API, ..) unterstützt – wobei das Team den kompletten Planungs-& Produktionsprozess mitgemacht hat. Der Clou: Jeder Teilnehmer der PDC bekommt einen dieser PDC 2009 Windows 7 Laptops geschenkt! (was leider nicht für Mitarbeiter gilt.. :-( ) Nachdem die fast minutenlangen Jubelrufe langsam verhallten wechselte Steven zum Thema Internet Explorer.  Das Internet Explorer Team baut derzeit an IE 9. Die Schwerpunkte dabei sind: Java Script Performance Verbesserungen HTML 5 Unterstützung Direct 2D für Text und Bildrendering: Meiner Meinung nach die tollste Verbesserung, bereits in kleinen Demos sind Geschwindkeits-und Qualitätsverbesserungen in Webseiten, sowie Bing Maps merkbar!! Teil 2: Silverlight – Scott Guthrie Persönlich habe ich mich ja bereits besonders auf den zweiten Teil der Keynote gefreut: Scott Gu begann mit einem kurzen Rückblick auf Silverlight 3, das mittlerweile 45 % Installrate weltweit hat. Angetrieben von diesem Erfolg eröffnete Scott seine Pläne für Silverlight 4. Diese betrifft 5 Bereiche: Media, Business Applications, Data & Networking, Beyond Browser, Tooling. Media: Für Applikationen, die mit Multimedia zu tun haben, bietet Silverlight 4 drei wirklich aufregende Funktionen: Webcam & Microphone Support Scott zeigte eine Applikation die alá Photobooth live Video von einer Webcam anzeigt, sowie Photos und kurze Videos aufnimmt. Diese wurden dann z.B. auf Twitter publiziert. Natürlich können auch Pixelshader auf die Bilder / Videos angewendet werden. Smooth Streaming in the Box Änderungen der Video-Speed im MediaElement  Business Applications: In diesem Bereich ist das Ziel Silverlight für Geschäftsanwendungen attraktiver zu machen. Bereits jetzt ist das DataGrid, sowie die Chart Controls und Validierung eine gute Basis für Business Apps. In Silverlight 4 geht man noch weiter und implementiert neue, viel gewünschte Funktionen: Printing :-) (WOW) Clipboard Zugriff Rechts-Click (für eigene Contextmenüs) RichText Editor Control Drag & Drop (in der Applikation und von außen) HTML Host Wow, das ist wirklich super :-) Ein Browser Control innerhalb von Silverlight, das jede Webseite (in der Demo Youtube INKLUSIVE FLASH Plugin) rendern kann. Das Ganze kann auch noch mit Brushes animiert, zerstückelt, etc. werden!! Implicit Styles (automatischen Style für alle Buttons, etc..) ICommand wird von Controls verwendet Mouse Wheel Support Data & Networking: Auch hier einige neue Dinge. Das tollste: Siverlight Assemblies können auf dem Desktop .NET Framework verwendet werdne und umgekehrt (shared Assemblies). Damit kann z.B. Business Logik wiederverwendet werden ohne neu zu kompilieren. Andere Funktionen: Data Binding Verbesserungen   UDP Multicast (für Peer-to-Peer Verbindungen) REST Verbesserungen WCF TCP Channel (net.tcp) WCF RIA Services Die .NET RIA Services, die derzeit als Beta verfügbar sind, werden mit SL 4 released und basieren dann komplett auf WCF (also ist die Kommunikationsart frei wählbar). Tooling: Es gibt in Visual Studio 2010 einen neuen Editor für Silverlight, der nun wesentlich besser funktioniert und außerdem auch Databinding, Styles, .. in den Eigenschaften setzen lässt. Beyond Browser: Um mit Silverlight 4 Applikationen bauen zu können, die immer mehr an das Verhalten von Desktop Clients herankommen gibt es auch einige neue Funktionen für Out-Of-Browser Mode: Windowing API (Fenstergröße setzen) Notification Popups (erlaubt kleine Popupfenster, ähnlich wie bei Outlook, wenn eine neue Email eingetroffen ist) HTML-Browser-Control funktioniert auch OOB. Drop Target (Drag & Drop von außerhalb der Appikation) funktioniert auch OOB. Zusätzlich dazu gibt es auch einen neuen Full-Trust Modus für Silverlight Applikationen, die damit von ihrem Funktionsumfang ident mit Adobe Air sind!! Im Full-Trust Modus kann man: Eigenen Fensterrahmen (custom Chrome) gestalten Auf’s lokale Dateisystem zugreifen Cross-Domain Netzwerkzugriffe durchführen Tastatur im Fullscreen Modus verwenden Auf externe Hardware zugreifen COM Interop (nur unter Windows) für Zugriff zum Beispiel auf Microsoft Office verwenden. Übrigens: Auch im Bezug auf Performance gibt es Verbesserungen in Silverlight 4: 2x schnellere Perf., 30% schnellere Startzeit, sowie ein Perf. Profiling Tool. Alles in allem eine wirklich tolle neue Release, bei der viele neue Applikationsszenarien möglich werden!! Die Frage nur noch, wann kommt das Ganze: BETA ab sofort auf http://Silverlight.netverfügbar RTM im ersten Halbjahr 2010. knom

PDC 2009 – News - Windows AppFabric – Einheitlicher App-Server für Cloud und On-Premise?

Von Mario Szpuszta Autor Feed 18. November 2009 20:18
Interessante News von einer Session gestern über Windows Azure Present & Future sowie Application Server Present & Future. Ich habe meine persönliche Meinung dazu auf meinem Blog gepostet… Hier geht’s weiter zum Artikel! Wirklich spannende News:)

PDC 2009: Die Keynote in Los Angeles, Teil 2

Von Mario Meir-Huber Autor Feed 18. November 2009 16:50
Dieser Eintrag soll einen kurzen Überblick über die Keynote der PDC 2009 bieten. Bei der Vielzahl an Ankündigungen verliert man schnell den Überblick. Hier sind die wichtigsten Neuerungen aufgelistet. Mario hat bereits einen Eintrag über die Neuerungen verfasst, welcher an dieser Stelle fortgesetzt werden soll. Zu Beginn der Session wurde Silverlight als zentrales “Tool” in der “3-Screens in the Cloud”-Strategie erwähnt. Nähere Details wurden jedoch nicht genannt. Die Keynote des 1. Tages fokusierte stark auf Windows Azure und Server-Technologien. Morgen (Mittwoch, 18.11.) wird der Fokus auf Client-Development liegen. Es gab auch keine News zu Windows Mobile. Hier hat Ray Ozzi auf März (Mix) verwiesen. Windows Azure Neuerungen Eine sehr interessante Neuerung für Windows Azure ist die Möglichkeit, virtuelle Maschinen zu hosten. Bis jetzt war nur die Windows Azure Plattform als solches möglich (sprich WorkerRole und WebRole). Dadurch kann man zwar sehr einfach die eigenen Applikationen zum Laufen bringen, jedoch hat man keine Möglichkeiten auf systemnahe Prozesse, … zuzugreifen. Ferner gibt es nun mehrere verschiedene virtuelle Maschinen (Cores, Takt) Sehr interessant war auch die Demo von WordPress, wo der Gründer von WordPress jene Plattform auf Windows Azure demonstrierte. Um das ganze auch noch abzurunden wurde eine große WordPress Plattform (von den icanhascheezburger Gründern) auf Windows Azure vorgestellt. Daten in der Cloud mit “Dallas” Noch interessanter wurde es dann mit “Dallas”. Hierbei handelt es sich um eine Plattform, wo Content-Anbieter deren Daten auf Azure verteilen können. Diese können gegen Bezahlung wie auch gratis sein. Die Daten lassen sich dann auch sehr einfach in eigene Applikationen mit Visual Studio integrieren. Als Beispiel wurde InfoUSA aufgeführt. In der Keynote wurde Vivek Gundra, der Chief Information Officer der US-Regierung zugeschaltet. Dieser verwies auf “beamartian.jpl.nasa.gov” welche Daten verteilt. Don Box und Chris Anderson coden Live Don Box und Chris Anderson lockerten die Keynote dann durch einen Live-Coding Vortrag auf. Hierbei gab es ein etwas größeres Pair Programming mit ca. 7.000 Teilnehmern. AppFabric Velocity und Codename Dublin wurden zu AppFabic zusammen gefasst. Diese ist für Windows Server 2008 R2 und später auch für Windows Azure verfügbar. AppFabric liefert Application Services wie die Workflow Foundation und die Windows Communication Foundation. AppFabric soll das Management der IT-Infrastruktur vereinfachen. Aus Los Angeles, Mario Meir-Huber

PDC Key Note – Live aus L.A. – Teil 1 – Windows Azure Launch & Co...

Von Mario Szpuszta Autor Feed 18. November 2009 00:44
Die Key Note auf der PDC heute hat langsam und gemütlich begonnen... ABER DANN GINGS PLÖTZLICH SO RICHTIG LOS… Ankündigungen, Hot-News und extrem coole Demos von Don Box und Chris Anderson. Die Key-Note glänzte dabei meiner Meinung nach mit einer konsistenten und verständlichen Plattform-Message über unsere klassische Plattform und unsere neue Cloud-Plattform hinweg. Genau das, was man sich auf dieser Ebene von einem verantwortungsbewusstem Hersteller erwartet… Windows Azure Launch Auf der PDC 2008 wurde Azure das erste Mal angekündigt. Ein Jahr später, auf der PDC 2009 wird die Plattform gelaunched. Azure steht damit ab 1.1.2010 für kommerzielle Nutzung zur Verfügung. Von jetzt bis Februar befinden wir uns damit in einer Transition-Phase. Es besteht nach wie vor die Möglichkeit, die Plattform bis Februar 2010 frei zu testen. Ab Februar wird dann entsprechend dem Azure-Pricing-Modell begonnen, zu verrechnen. Wer allerdings von Januar bis Februar Testet, arbeitet mit Released Software und kann sich ein konkreteres Bild denn je bevor über die Plattform machen. WordPress auf Windows Azure! Eines hat Microsoft zum Glück recht schnell mit seiner Cloud-Plattform gelernt: die ganze Sache funktioniert nur, wenn die Plattform komplett offen ist. Und das wurde diesmal auf der PDC auch ziemlich prominent angekündigt. WordPress ist die populärste Blogging-Plattform schlechthin... implementiert wurde WordPress mit allem, was man normalerweise nicht so wirklich mit Microsoft verbindet: PHP, MySQL typischerweise auf Apache gehosted. Und diese Plattform läuft nun für einige extrem große Kunden auf Windows Azure... noch immer mit PHP und MySQL implementiert. Einige Ressourcen und weitere Artikel dazu im Netz: PHP SDK für Azure, PC Magazine über die Key Note, Var Guy über MySQL und Azure Microsoft Pinpoint und Microsoft Codename “Dallas” Extrem coole Anwendungen aus eigenen Reihen, die selbst auf Basis von Azure laufen, sind Microsoft Pinpoint und Microsoft Codename “Dallas”. Was hat es mit diesen Dingen wieder auf sich? Microsoft Pinpoint ist eine Online Plattform mit einem Ziel: Lösungen, Firmen und SaaS-Angebote auffindbar zu machen und an einer zentralen Stelle auffindbar zu machen. http://pinpoint.microsoft.com/en-US/ Ursprünglich ist das ganze aus der Idee heraus gewachsen, Software-as-a-Services Lösungen, die bereits auf Cloud-Plattformen wie Azure betrieben werden, entsprechend auffindbar zu machen. Denn oft scheitert ja ein derartiges Business an der Tatsache, dass man nicht weiß, dass es vorhanden ist und eine Lösung gibt. Mit PinPoint hat sich daraus eine Plattform entwickelt, auf der sich Firmen, Anwendungen und Lösungen positionieren und publizieren können, um dort von anderen, potentiellen Partnern und Kunden gefunden werden zu können. Spannender Ansatz, der durchaus auch helfen kann, Business anzukurbeln. Die gesamte Plattform wird auf Basis von Azure betrieben... Microsoft Codename “Dallas” ist aus meiner Sicht allerdings fast noch viel interessanter. http://pinpoint.microsoft.com/en-US/Dallas Dabei handelt es sich um eine ebenfalls auf Basis von Azure entwickelten Plattform von Microsoft, die eine Art Marktplatz für Daten darstellt. Unternehmen, die primär Geld damit verdienen, Daten aufzubereiten und zur Verfügung zu stellen, können dies über Codename Dallas machen. Die Daten werden dabei auf SQL Azure skalierbar und ausfallssicher gehalten und mit Dallas kann der Zugriff auf die Daten entsprechend verwaltet, eingeschränkt und ermöglicht werden – je nach eigenem Business Model frei Verfügbar oder wenn man eben möchte, kann man selbst auch eine Art Bezahlungsmodell für den Zugriff auf seine Daten festlegen. Aus meiner Sicht ist dies für alle Firmen, die primär mit der Aufbereitung und dem Anbieten von Daten Geld verdienen, interessant. Denn mit Dallas kann man als derartiges Unternehmen die notwendige Infrastruktur für das Speichern sowie die Verwaltung der Daten auslagern und kann sich auf seine Business Modelle konzentrieren, auf deren Basis man seine Daten zur Verfügung stellt. Technisch wird auf die in Dallas abgelegten Daten vollständig auf Basis von Standards (REST-Style Web Services) zugegriffen. Windows Azure Verfügbarkeit in europäischen Data Centers Selbst für uns eine große Überraschung war die Ankündigung der Verfügbarkeit von Windows Azure in Data Center in Europa – Irland und Amsterdam. Das hilft extrem in einigen (nicht allen, natürlich;)) Datenschutz-rechtlichen Fragen. Sind die Daten erstmals in Europa untergebracht, gilt europäisches Datenschutzrecht, und das macht viele Diskussionen wesentlich einfacher. Die Northern Europe und Western Europe Data Center (Irland und Amsterdam) werden im Laufe des Jahres 2010 mit Azure ausgestattet werden! Das waren definitiv einige coole, erste Announcements aus der heutigen Key Note... aber noch lange nicht alles. Der zweite Teil war noch viel spannender... Azure Tools in VS 2010, App Server Alignment zwischen Windows Azure und Windows Server (AppFabric), Windows Identity Foundation RTM... und darüber werden Max und Mario M. auch noch so einiges in den nächsten Stunden berichten. Stay Tuned!! mszcool http://www.mszcool.at/blog

Live von der PDC 2009 in L.A. – Pre-Conference über Visual Studio Team System 2010

Von Max Knor Autor Feed 17. November 2009 01:28
Ich habe mich entschieden im Zuge des ersten Tages der PDC in L.A. gemeinsam mit einigen österreichischen Partnern (TechTalk, Software-Architects, Cubido) die Pre-Conference über Visual Studio 2010 Team System zu besuchen (Harald, Andi Schabus & Mario waren ja beim Windows Azure Workshop). Der Pre-Conf Workshop zeigte, wie Visual Studio 2010 Ultimate (ehemals Team Suite) helfen kann, Softwareprojekte besser abzuwickeln. Visual Studio 2010 bringt in vielen Bereichen dafür Neuerungen, die im Rahmen des Vortrages vorgestellt wurden. Ich möchte in diesem Posting einen Überblick über die wichtigsten Teil geben. 1. UML Unterstützung Visual Studio 2010 Ultimate bringt nun endlich Unterstützung für UML Diagramme. Damit können Use Case Diagramme, Sequence-, Component, Activity und Class-Diagramme erstellt werden, die UML kompatibel sind. Um bestehenden Code besser verstehen zu können, kann man auch aus diesem auch Sequence- und Class-Diagramme erstellen lassen. 2. Hierarchical Workitems Team Foundation Server 2010 erlaubt hierarchische Workitems/Arbeitsaufgaben anzulegen. Damit können also mehrere Workitems miteinander verbunden werden. Ein Beispiel wäre ein User Story Overview (Epic), der darunter mehrere User Stories vereint, wobei jede Story wieder untergeordnete Acceptance Criterias hat. 3. Architecture Explorer Mit VS 2010 wurde die Architect Edition komplett überarbeitet! Kernstück der in Visual Studio 2010 Ultimate enthaltenen Tools ist der Architecture Explorer. Dieser ist enorm hilfreich bei der Analyse der Applikationsarchitektur. Aufrufe zwischen unterschiedlichen Schichten, Klassen und Methoden können damit graphisch visualisiert werden (die Farben, bzw. Linien wirken für mich in Beta 2 noch etwas ungewohnt..). Nett ist auch die Möglichkeit den Code auf Einhaltung der Architektur zu überprüfen, ob z.B. alle Aufrufe vom UI wirklich über die Business-Logik-Schicht auf die Datenbank gemacht werden und nicht etwa direkt. 4. Coded UI Tests Endlich da und mein persönlicher Favorit: Die Möglichkeit Graphische Oberflächen unterschiedlicher Art vernünftig testen zu können! Mit Coded-UI-Tests kann man Abläufe in einer Applikation aufzeichnen und später wieder Abspielen. Außerdem können Steuerelemente auf gewisse Werte getestet werden. Parametrisiert man nun diese Playbacks noch ist der UI-Test fertig! Der Clou dabei: Durch ein Profiler-basiertes System funktioniert das Out-Of-the Box für WPF, Web & Windows Forms. Bald nach der Release von VS 2010 dann auch für Silverlight. Außerdem kann man auch eigene Automation Provider (z.B. für Flash oder Java) schreiben. Die Provider spielen den Test jeweils in 20-facher Geschwindigkeit durch, wobei die Controls Aufgrund von Namen und Typ (nicht etwa mittels X,Y Position) identifiziert werden. Somit funktionieren die Tests auch nach Layoutänderungen weiterhin. 5. Test Impact Analysis Da die Ausführung von Coded UI Tests trotz High-Speed Modus länger dauern können gibt es eine neue Funktion (für alle Tests). Test Impact Analysis erkennt automatisch , ob ein Test neu ausgeführt werden muss, weil Code, der im Test verifiziert wird geändert wurde. Das ganze funktioniert natürlich auch für Änderungen in Code, der von getestetem Code verwendet wird, usw.. (hierarchisch). 6. Gated Checkins Um sicherzustellen, das kein Code eingecheckt wird, der fehlerhaft ist und deswegen den Server-Sourcecode-Build hindert erfolgreich abzuschließen, kann man mit Gated-Checkins vor jedem Checkin einen Build am Server durchführen, der überprüft, ob die Codeänderungen unproblematisch sind. 7. Intelli-Trace / Historical Debugging In der früheren Beta von VS 2010 als “Historical Debugging” bekannt, heißt dieses Feature nun Intelli-Trace. Was macht Intelli-Trace: Es verfolgt die Ausführung einer .NET Applikation mit. Tritt ein Fehler auf, so kann nachträglich (auch auf einer anderen Maschine) ausführlich debuggt werden, was bei der damalige Ausführung fehlgeschlagen ist. Weitere Verbesserungen: Profiler und Test/Lab Manager (ein Standalone Test-Client, auf dem automatische und Manuelle Tests (mit Checklisten) von Testern durchgeführt werden können, der auch automatisiertes Testen auf Virtual-PC Umgebungen erlaubt). Übrigens: Mein deutscher Kollege Christian Binder hat Videos zu all diesen neuen Funktionen publiziert (allerdings derzeit noch auf Basis von Beta 1). Auch auf den Big>Days im Frühling wird es eine Doppelsession zum Thema “Professionelle Entwicklung mit VS 2010” geben, die diese Themen zum Inhalt haben wird. knom

Live von L.A. / PDC 2009 – Pre-Conference über Azure

Von Mario Szpuszta Autor Feed 16. November 2009 20:57
Hallo aus Los Angeles! Heute ist sie gestartet, die Professional Developers Conference (PDC) in L.A. Aktuell sitzen wir verteilt als österreichische Delegation in den Pre Conference Workshops. Unser Fokus – VSTS 2010 und Windows Azure. Ich habe mich gem einsam mit Andi und Harald der Azure Pre-Conf angenommen, und sie ist recht cool soweit. Chris Auld von New Zealand mit australischem English-Dialekt spricht über einige Architektur-Ideen und Konzepte zur Gestaltung von Cloud Applications auf Basis von Windows Azure. Die Lösung, auf deren Basis Chris spricht, ist eine Online-Ticketing Lösung mit Internationaler Präsenz (aber Fokus auf Australien). TicketDirect heißt die Plattform, und ich denke, ich habe auf der aktuellen Vorgängerversion schon mal Tickets für ein Spiel gekauft. Die neue Lösung, aktuell im Entwicklungs-Stadion, wird auf Windows Azure laufen und mehrere Web-Roles und Worker-Roles umfassen. Der Grund, warum sich TicketDirect generell für die Cloud entschieden hat ist einfach: finanzielle Einsparungen und kosteneffizienter Umgang mit Spitzenzeiten. Und das bringt mich genau auf einen wichtigen Punkt, mit dem auch die Pre-Conference heute zum Glück gestartet ist: die Entscheidung, auf die Cloud und damit auch auf Windows Azure zu setzen, oder eben nicht, sollte auf geschäftlicher und finanzieller Ebene stattfinden – und nicht auf Basis von technischen Features. Einer der größten Vorteile, die man sich aus der Cloud und aus einer Cloud Plattform erwarten kann, liegt in potentiellen Einsparungen für hoch-skalierbare Anwendungen. Mit diesen Überlegungen geht natürlich auch die Wahl des Plattform-Anbieters einher – wie die Abbildung links in diesem Absatz zeigt, favorisieren verschiedene Hersteller auch unterschiedliche Geschäftsmodelle (Pay-As-You-Go, Pay-In-Advance etc.). Auch waren schon ein paar Andeutungen über Ankündigungen dabei, die im Laufe der nächsten Woche recht interessant werden: Möglichkeit, neben Scale-Out Scenarien auch Scale-Up Scenarien mit Azure Instanzen zu leben (Wahl der notwendigen VM-Stärke für eine Rolle mit z.B. mehr CPUs und mehr RAM). Unterstützung von Caching-Frameworks in den verschiedenen Azure Rollen, mal sehen, was da kommt... Vielleicht auch Daten-Transfer Unterstützung, um sicher hohe Datenmengen in die Cloud zu bringen und umgekehrt... oder etwas ähnliches, mal sehen:) Diagnostics API im neuen November 2009 SDK für Windows Azure (Microsoft.WindowsAzure.Diagnostics.*) Das verspricht also definitiv, eine spannende Woche zu werden... Nach dieser Woche werden wir auch mit einer strukturierten, lokalisierten Serie an Blog-Postings auf codefest.atzum Thema rechnen – angefangen von Business-Überlegungen bis hin zu Architektur-Überlegungen und technischen Details... aber diese Woche gibts noch ein paar News von der PDC;) mszcool http://www.mszcool.at/blog

300$ Discount zur PDC 2009 nur noch bis zum 13.10.

Von Rolf Mistelbacher Autor Feed 29. September 2009 09:43
Wir haben hier auf Codefest schon öfter auf die Professional Developer Conference verwiesen, die heuer eine Woche nach der TechEd 2009 in Los Angeles stattfinden wird. Bis zum 13.10. gibt es für die Anmeldungen zur PDC 2009 noch 300$ Discount – wer noch überlegt sollte jetzt noch zugreifen! Partner oder Kunden die das BizSpark Programm oder Metro Early Adoption Programm nutzen erhalten sogar einen 500$ Discount – Nutzer der Programme sollen sich direkt an pdc09 [at] ustechs.com wenden um Ihre Anmeldung zu verifizieren. Dieses Angebot läuft ebenfalls am 13.10. aus! Das Session Lineup wird ständig erweitert und als RSS veröffentlicht. Auch heuer wird es wieder einen Österreicher-Abend geben. Das Team der Developer & Platform Group von Microsoft Österreich ist ebenfalls vor Ort und freut sich auf eine spannende Woche in L.A.

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Microsoft PDC – Einstimmung für die PDC 2009: Die PDC Classics

Von Mario Meir-Huber Autor Feed 21. August 2009 00:04
Für alle jene, die die PDC 2009 kaum mehr erwarten können (unter anderem ich) gibt es auf der offiziellen PDC Website die PDC Classics. Hierbei werden Ausschnitte aus vergangenen PDC’s gezeigt. Für alle die die PDC nicht kennen: Dies ist die Konferenz wo es um die Zukunft von Microsoft Technologien geht. 2000 war die .Net PDC, wo das .Net Framework und Visual Studio der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Im Classics Video wird Chris Anderson interviewed und spricht über die PDC. Das Video ist hier zu finden Im Jahre 2001 drehte sich vieles um Windows XP. Auf der PDC 2001 wurde auch eine GUI Technologie vorgestellt, welches der Vorreiter von WPF war. Hier wird Don Box Interviewed, welches seine erste Konferenz als Microsoft Mitarbeiter war. Das Video ist hier zu finden. Bis zur PDC 2009 vergeht noch etwas, aber es wird sicher noch einige PDC Classics geben bis dahin :)

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PDC 2009 – das Mekka für Developer auf der Microsoft Plattform

Von Rolf Mistelbacher Autor Feed 20. July 2009 12:31
Während die World Wide Partner Conference noch läuft, gibt es jetzt parallel eine positive Meldung zur PDC 2009! Viele haben schon gedacht die PDC 2009 wird abgesagt, weil es zu lange schon recht ruhig hergeht auf der PDC Website. Außer einem kleinen Banner kein Anzeichen auf die PDC 2009, und einmal bereits wurde die PDC ja im Sommer noch abgesagt (ich glaub 2005?). Umso schöner jetzt zu sehen dass sich das PDC Team lautstark zu Wort meldet! Die Website ist zwar noch im alten Gewand, aber ein Save The Date E-Mail ging heute raus – das sei hier kurz zusammengefasst: Stattfinden wird die Konferenz wieder im L.A. Convention Center, vom 17. – 19. November – also heuer genau eine Woche nach der TechEd 2009 (heuer geändert in Berlin). Wer soll die TechEd und wer die PDC 2009 besuchen? Das bleibt gleich: die PDC richtet sich nach wie vor an technische Entscheidungsträger und Senior Developer, die einen Ausblick auf die nächsten 5 Jahre der Microsoft Plattform haben wollen. Die TechEd hingegen ist die Konferenz für Entwickler die hier und jetzt ein Technologie Update wollen – sofort umsetzen und ausprobieren! Das Pricing für die PDC heuer: Full Price Conference Pass $2095 USD Discount Through Sept 15 $1595 USD Natürlich gibt es – wie bei allen großen Konferenzen von Microsoft – die Möglichkeit einen Conference Pass zu gewinnen. Im Falle PDC09 bietet sich ein Windows 7 Contest an: Code7 is where your ingenious application meets the opportunity to get millions of eyes on your work, plus a trip to LA for PDC09 and up to $17,777 in cash! Worum gehts bei dem Contest? Take three minutes to video yourself describing and demonstrating your application idea for Windows 7 and you could win big. Mehr Infos zum Contest auf code7contest.com Alle Interessierten sollten sich auf die Mailing-Liste eintragen um über weitere Updates sofort informiert zu sein!

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