Windows Embedded Standard 2011 (RTM planned Q2/2010): How to Embed Windows 7 into Devices (Randy Rockinson)
Eine sehr beeindruckende Session, in welcher innerhalb einer 1/4 Stunde ein komplettes Embedded Image für eine Kioskanwendung erstellt wurde (IBW). In dieser DEMO-Session gab es einige der neuen Tools zu sehen, mit denen das Erstellen eines Images für ein embedded Device auch für einen Embedded-Laien wie mich, fast zum Zuckerschlecken wird :-). Endlich gibt es damit eine aktualisierte Version von Windows Embedded, die alle tollen neuen Features von Windows 7 anbieten kann. Windows Embedded 2011 erlaubt es mir ein für mein Gerät zugeschnittenes Windows 7 zu bauen, wo nur jene Komponenten inkludiert sind, die für mein Gerät relevant sind. Dazu kommen wichtige Funktionalitäten die speziell für Geräte interessant sind:
- Writefilters (Schreibschützen gewisser Dateien)
- Media Boot (USB,VHD,DVD)
- Message Blocker (Dialogfilter, Messagebox Autoreply)
- Custom Shell (Unbranded Startup-Screens, Shell-Launcher)
Rapid Development – Image Builder Wizard (IBW) – Methode 1
Ähnlich wie bei der Windows 7 Installtion booten wir in den Image Builder Wizard, der beim Start gleich vorneweg mitgelieferte Templates anbietet aus denen wir unsere Standardkonfiguraton wählen können. Selbstverständlich können wir hier natürlich auch eigene Templates bauen. Ebenso lassen sich alle Vorgänge automatisieren. Die Treiber kann ich bei standardisierten Komponenten automatisiert erkennen lassen, oder eine vorbereitete PMQ-Datei (wenn ich z.b. in einer virtuellen Umgebung arbeite und nicht direkt am Gerät) mit der entsprechenden Hardwarebeschreibung angeben.
Danach geht es weiter mit der Auswahl der gewünschten Komponenten/Features für das Embedded Image. Mit der Schaltfläche “Resolve Dependencies” erkennt Windows Embedded notwendige Abhängigkeiten und lässt uns dann eine oder mehre Varianten auswählen. In dieser Abbildung oben beispielsweise, ob wir einen gebrandeten oder einen ungebrandeten Startup Screen möchten. Das nachfolgende IBW-Überblick’s Slide bietet einen ganz guten Überblick über den Ablauf:
Advanced Development – Image Configuration Editor (ICE) – Methode 2
Sehr mächtiges Tool um komplexere Szenarien “OFFLINE” zu bauen.In diesem Tool bauen Sie eine Konfigurationsdatei (Answerfile). Dazu wählen Sie die gewünschten Komponenten aus dem “Distribution Share”, einem filebasierendes Repository. Dieses wird mit Windows Embedded 2011 mitgeliefert. Um die eigene Anwendung zu integrieren verwenden Sie das mitgelieferte Werkzeug “Static Dependency Analyser”, dem Sie einfach das MSI-Paket ihre Anwendung mitgeben.Damit werden alle benötigten statischen Abhängigkeiten ermittelt wie z.b. das .NET Framework. Wichtig: Es handelt sich hierbei um eine statische Analyse, d.h. dynamisch geladene Komponenten werden NICHT erkannt! Danach können die entsprechenden Element gleich in den OEM-Folder des Images übernommen werden. Hier wird auch das MSI-Paket mitgenommen!
Damit das Produkt bei der Installation des Images auch mit installiert wird, muss die Installation in einem der Installations-Passes angegeben werden. In diesem Fall in der Phase OOBE (etwa dort wo normalerweise der Windows Welcome Screen angezeigt wird). Durch die Eingabe des Scripcommands kann die Anwendung dann automatisch installiert werden.
Treiber können ebenso mit Hilfer einer PMQ-Datei hinzugefügt werden. Dabei mappt ICE automatisch die angegebene Hardware (PMQ-Datei) mit den Treibern die mit Windows Embedded mitgeliefert werden. Mit Hilfe von Templates (die sie ebenfalls mit diesem Tool erstellen können) haben Sie die Möglichkeit vorgefertigte Einstellungen (Anwerfiles) mit dem bestehenden zu mergen (durch Drag & Drop).
Die Dependency Resolution von eventuell bestehenden Abhängigkeiten wird in ICE durch Validate durchgeführt. Ähnlich wie schon bei IBW werden hier entsprechende Resolutiondialoge angezeigt, aus denen Sie die verschiednen Optionen wählen können.
Wie installiere ich das Teil nun auf das Gerät? Zum Beispiel mit USB! Dazu wird einfach unter Tools –Mediacreation “Create IBW Disc from Answerfile” aufgerufen und der Inhalt auf den USB-Stick gebracht. IBW wird hier gleich mit draufgepackt.

Embedded Runtime Capture and Deployment (ImageX)
Durch die Verwendung von Windows PE kann das Tool ImageX genutzt werden, um erstellte Images sehr einfach zu capturen (Zuvor die Hardware mittles Sysprep von Windows entkoppeln) und danach auf dem Embedded Device deployen.
Nützliche Links
Microsoft Websites
http://windowsembedded.com
http://msdn.microsoft.com/en-us/windowsembedded/ce/default.aspx
http://msdn.microsoft.com/en-us/windowsembedded/standard/default.aspx
http://technet.microsoft.com/en-us/windowsembedded/posready/default.aspx
Blog’s zu Windows Embedded
http://blogs.msdn.com/obloch
http://blogs.msdn.com/mikehall
http://blogs.msdn.com/jcoyne
andere
http://windowsfordevices
apollak